GOTTFRIED – Reportage

„Gottfried, der Habenichts“

Autor: Jan Grossarth / Fotos: Henning Bode / Frankfurter Allgemeine Zeitung


Gottfried Stollwerk ist Selbstversorger: Auf zehn Hektar Land produziert er alles, was er zum Leben braucht. Seine Nachbarn halten ihn für weltfremd. Er aber findet, die Welt habe sich ihm entfremdet – und sieht die Zukunft in handgemähtem Heu.


Gottfried steht im Gras, wetzt seine Sense alle zwei, drei Minuten, weil die Maulwurfshügel sie abstumpfen. 40 Tage Mahd hat er jetzt hinter sich, 200 Stunden Arbeit. 15 Tage Heuernte liegen noch vor ihm, bis eine Wiese abgeerntet ist, die nicht einmal einen Hektar groß ist. Im Gras stehen Gänsedisteln, Ampfer, Weidelgras, Frauenmantel, Löwenzahn, Weißklee, Wiesenschwingel. Seine Kühe, sagt Stollwerk, seien wohl die einzigen in Deutschland, die nur handgeerntetes Heu fräßen. Er sieht seine Wirtschaftsweise als Modell für die Zukunft. (…) Den ganzen Artikel lesen Sie auf www.faz.net